So läuft die Zusammenarbeit ab

Beratung ist eine Vertrauensfrage, und Vertrauen entsteht nicht durch Versprechen, sondern durch Nachvollziehbarkeit. Deshalb hier offen: der Ablauf, die möglichen Formen der Zusammenarbeit, die Abrechnung – und die Fälle, in denen Sie besser jemand anderen fragen.

Von der Anfrage zur Umsetzung

Jeder Schritt endet mit einer Entscheidung von Ihnen. Sie gehen zu keinem Zeitpunkt eine Verpflichtung ein, die über den jeweils vereinbarten Schritt hinausgeht.

01

Erstgespräch

30 bis 45 Minuten, telefonisch oder per Videokonferenz, kostenlos. Sie schildern Ihre Situation, ich stelle Rückfragen. Am Ende sage ich Ihnen, ob ich einen sinnvollen Beitrag leisten kann – und wenn nicht, woran es aus meiner Sicht sonst liegen könnte.

02

Bestandsaufnahme

Gespräche mit den Personen, die die Abläufe wirklich kennen – das ist selten nur die IT –, dazu ein technischer Blick auf die bestehende Umgebung. Umfang und Aufwand sind vorher schriftlich festgelegt, damit Sie wissen, worauf Sie sich einlassen.

03

Einschätzung und Entscheidung

Sie erhalten eine schriftliche Einordnung Ihrer Lage und priorisierte Handlungsoptionen – jeweils mit Aufwand, Nutzen und dem Risiko, das damit sinkt. Wir gehen das gemeinsam durch. Entschieden wird bei Ihnen, nicht von mir.

04

Begleitung der Umsetzung

Meist übernimmt Ihre IT oder Ihr Dienstleister die operative Arbeit, während ich fachlich begleite, Zwischenstände prüfe und bei Rückfragen ansprechbar bin. Das hält das Wissen bei Ihnen und vermeidet eine neue Abhängigkeit – von mir.

Vier Formen der Zusammenarbeit

Nicht jedes Anliegen braucht ein Projekt. Diese Zuschnitte haben sich in der Praxis bewährt:

  • Bestandsaufnahme mit Festpreis Ein klar umrissener Blick von außen auf einen Bereich – IT-Sicherheit, Berechtigungen oder Architektur – mit schriftlicher Einschätzung und priorisierten Empfehlungen. Der häufigste Einstieg.
  • Sparringspartner auf Abruf Ein festes Kontingent pro Monat für die Fragen, die zwischendurch aufkommen: Angebot eines Anbieters einordnen, Entscheidung gegenprüfen, zweite Meinung vor einer Investition.
  • Projektbegleitung Fachliche Begleitung über einen definierten Zeitraum, wenn ein größeres Vorhaben ansteht – etwa eine Migration, die Einführung von Mehr-Faktor-Anmeldung oder das Aufräumen der Berechtigungen.
  • Workshop Ein halber oder ganzer Tag zu einem Thema, im Führungskreis oder mit dem Team – zum Beispiel zum sicheren Umgang mit KI-Werkzeugen oder zur Einordnung der eigenen Risikolage.

Was das kostet

Abgerechnet wird nach Tagessatz oder als Festpreis für einen klar umrissenen Auftrag. Was für Ihr Anliegen sinnvoller ist, klären wir im Erstgespräch – bei einer Bestandsaufnahme ist ein Festpreis in der Regel für beide Seiten angenehmer.

Vor jeder Beauftragung erhalten Sie ein schriftliches Angebot mit Leistungsumfang, Aufwand und Kostenrahmen. Es entstehen keine Kosten, bevor Sie zugestimmt haben. Zeichnet sich während der Arbeit ab, dass der geschätzte Aufwand nicht reicht, erfahren Sie das, solange Sie noch entscheiden können – nicht auf der Rechnung.

Ich verkaufe keine Hardware, keine Software und keine Lizenzen und erhalte keine Provisionen von Herstellern. Mein Ertrag hängt damit nicht davon ab, dass Sie etwas anschaffen. Das ist der Grund, warum ich Ihnen glaubwürdig von einer Anschaffung abraten kann.

Zusammenarbeit mit Ihrem IT-Dienstleister

Die häufigste Sorge vor einem externen Berater ist, dass er den bestehenden Dienstleister schlechtreden will. Nachvollziehbar – und für die Sache schädlich. Ihr Dienstleister kennt Ihre Umgebung besser als ich es je werde, und in aller Regel macht er seine Arbeit gut.

Die Rollen sind schlicht unterschiedlich: Er betreibt und liefert. Ich bewerte unabhängig, ob die Richtung zu Ihren Zielen und Risiken passt, und übersetze zwischen Technik und Geschäftsführung. Das entlastet häufig beide Seiten – auch der Dienstleister bekommt eine klarere Entscheidungsgrundlage und muss weniger Vorschläge gegen ein Bauchgefühl verteidigen.

Praktisch heißt das: Ich beziehe Ihren Dienstleister früh ein, arbeite mit offenen Karten und liefere Ergebnisse, mit denen er weiterarbeiten kann. Empfehlungen richten sich gegen Probleme, nicht gegen Personen.

Wann ich der falsche Partner bin

Eine Ein-Personen-Beratung hat Stärken und Grenzen. Die Stärken stehen oben. Hier die Grenzen – lieber jetzt als nach der Beauftragung:

  • Bei laufendem Betrieb rund um die Uhr. Ich übernehme keine Systembetreuung mit Rufbereitschaft. Dafür brauchen Sie ein Team, kein Einzelner.
  • Bei sehr großen Programmen. Wenn viele Arbeitsstränge über Monate parallel laufen sollen, ist eine größere Beratung der passendere Partner. Ich sage das im Erstgespräch, nicht nach dem dritten Monat.
  • Bei einem akuten Sicherheitsvorfall. Wenn gerade Systeme verschlüsselt werden, brauchen Sie spezialisierte Incident Response mit entsprechender Kapazität. Ich kann Sie in die richtige Richtung verweisen und danach dabei helfen, dass es kein zweites Mal passiert.
  • Wenn eine bereits gefallene Entscheidung bestätigt werden soll. Wenn die Anschaffung feststeht und nur noch eine externe Absegnung fehlt, sind wir beide mit unserer Zeit besser bedient, wenn ich absage.

Der erste Schritt ist ein Gespräch

30 bis 45 Minuten, kostenlos und ohne Verpflichtung. Danach wissen Sie, ob eine Zusammenarbeit für Sie sinnvoll ist – und ich sage es Ihnen auch, wenn sie es nicht ist.