Markus Kuhlmann, IT-Berater aus Bochum

Wenn Sie jemanden ins Haus holen, der Ihnen zu Ihrer IT raten soll, sollten Sie wissen, wer das ist und woher die Einschätzungen kommen. Deshalb hier mein Werdegang – und was ich daraus tatsächlich mitbringe.

Porträt von Markus Kuhlmann, IT-Berater aus Bochum

Hallo, ich bin Markus Kuhlmann

Ich bin selbstständiger IT-Berater in Bochum und arbeite für kleine und mittelständische Unternehmen und Organisationen. Meine Schwerpunkte sind IT-Sicherheit, Identity & Access Management, IT-Architektur und der Einsatz von KI im Unternehmen.

Ausgebildet bin ich als Physiker. Was davon geblieben ist, ist weniger das Fachwissen als eine Arbeitsweise: ein System erst auseinandernehmen und verstehen, bevor man Aussagen darüber trifft. In der IT-Beratung ist das die halbe Miete – die meisten Fehlentscheidungen entstehen nicht aus mangelndem Wissen, sondern daraus, dass zu früh gehandelt wird.

Mein Weg in die IT-Beratung

Physik in Bochum und Bonn

Ich habe Kern- und Teilchenphysik an der Ruhr-Universität Bochum studiert und währenddessen als wissenschaftliche Hilfskraft an der Ruhr-Universität sowie an der Rheinischen Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn gearbeitet. Physik heißt in der Praxis vor allem: mit unvollständigen Daten arbeiten, Annahmen benennen und Ergebnisse nicht überinterpretieren. Diese Haltung prägt bis heute, wie ich Risikoeinschätzungen formuliere.

Softwareentwicklung in der Industrie

Parallel zum Studium habe ich als Werkstudent entwickelt – unter anderem bei BlackBerry und bei der Leopold Kostal GmbH & Co. KG. Dort habe ich aus erster Hand gesehen, was industrielle Anforderungen an Software bedeuten und warum Sicherheit sich nicht nachträglich anbauen lässt.

Beratung für Mittelstand und DAX-Konzerne

Seit 2018 bin ich in der IT-Beratung tätig, zunächst bei der Comma Soft AG. Meine Kunden reichten vom mittelständischen Unternehmen bis zum DAX-Konzern, thematisch ging es fast immer um IT-Sicherheit und Identity & Access Management – also um die Frage, wer in einer Organisation auf welcher Grundlage worauf zugreifen darf.

Was mich an dieser Arbeit interessiert, ist weniger die Technik als die Übersetzungsleistung: Zwischen dem, was technisch notwendig wäre, und dem, was eine Organisation tatsächlich tragen kann, liegt fast immer eine Lücke. Sie sinnvoll zu schließen, ist die eigentliche Beratungsaufgabe.

Was ich aus der Konzernwelt mitnehme – und was nicht

Große Organisationen investieren erhebliche Mittel in Struktur: dokumentierte Prozesse, nachvollziehbare Entscheidungen, regelmäßige Überprüfungen, spezialisierte Rollen. Vieles davon ist für ein Unternehmen mit 80 oder 200 Mitarbeitenden schlicht nicht finanzierbar – und wäre auch nicht sinnvoll.

Übertragbar ist etwas anderes: der Denkrahmen. Die Reihenfolge, in der man Fragen stellt. Das Wissen darüber, welche Maßnahmen in der Praxis wirklich Wirkung zeigen und welche vor allem Aufwand erzeugen. Und die Erfahrung, wie Sicherheitsentscheidungen aussehen, die ein Betrieb über Jahre durchhält, statt nach dem dritten Monat umgangen zu werden.

Genau diese Übersetzung – von der Konzernpraxis auf die Größenordnung eines mittelständischen Unternehmens – ist der Grund, warum ich mich selbstständig gemacht habe. Kleinere Unternehmen sind denselben Risiken ausgesetzt, haben aber selten jemanden, der sie ohne Verkaufsinteresse einordnet.

Gute IT-Sicherheit sollte kein Privileg großer Konzerne sein. Sie entsteht nicht aus großen Budgets, sondern aus wenigen richtigen Entscheidungen – und aus der Bereitschaft, sie regelmäßig zu überprüfen.

Offene Standards und digitale Souveränität

In meiner Arbeit setze ich gern auf Open-Source-Software. Nicht aus ideologischen Gründen, sondern weil sie zwei Dinge liefert, die in Sicherheitsfragen zählen: Nachvollziehbarkeit und Unabhängigkeit. Wer versteht, was eine Komponente tut, und wer sie im Zweifel auch bei einem anderen Anbieter betreiben kann, ist in einer besseren Verhandlungsposition – gegenüber Herstellern wie gegenüber der eigenen Vergangenheit.

Digitale Souveränität ist dabei längst keine Nischenfrage mehr. Wenn zentrale Geschäftsprozesse an wenigen großen Anbietern hängen, ist das eine unternehmerische Abhängigkeit wie jede andere – nur wird sie selten als solche bilanziert. Ich halte es für sinnvoll, sie bewusst einzugehen statt nebenbei.

Das heißt ausdrücklich nicht, dass ich pauschal zu Open Source rate. Wo ein kommerzielles Produkt das Problem besser löst, weniger Betriebsaufwand erzeugt oder schlicht besser zu Ihrem Team passt, empfehle ich das. Die Frage ist nicht, was ideologisch richtig ist, sondern was Sie in fünf Jahren noch betreiben können.

Beruflicher Werdegang im Überblick

  • Selbstständiger IT-Berater IT-Sicherheit, Identity & Access Management, IT-Architektur und KI für mittelständische Unternehmen – aus Bochum, deutschlandweit tätig.
  • IT-Berater, Comma Soft AG Beratung mittelständischer Unternehmen und DAX-Konzerne zu IT-Sicherheit und Identity & Access Management.
  • Master of Science, Physik Kern- und Teilchenphysik an der Ruhr-Universität Bochum.
  • Bachelor of Science, Physik Physik an der Ruhr-Universität Bochum; Werkstudent in der Softwareentwicklung bei BlackBerry und Leopold Kostal.

Lernen wir uns kennen

Ein Erstgespräch kostet Sie eine halbe Stunde und verpflichtet zu nichts. Danach wissen Sie, ob es passt.