Mein Weg in die IT-Beratung
Physik in Bochum und Bonn
Ich habe Kern- und Teilchenphysik an der Ruhr-Universität Bochum studiert und währenddessen als wissenschaftliche Hilfskraft an der Ruhr-Universität sowie an der Rheinischen Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn gearbeitet. Physik heißt in der Praxis vor allem: mit unvollständigen Daten arbeiten, Annahmen benennen und Ergebnisse nicht überinterpretieren. Diese Haltung prägt bis heute, wie ich Risikoeinschätzungen formuliere.
Softwareentwicklung in der Industrie
Parallel zum Studium habe ich als Werkstudent entwickelt – unter anderem bei BlackBerry und bei der Leopold Kostal GmbH & Co. KG. Dort habe ich aus erster Hand gesehen, was industrielle Anforderungen an Software bedeuten und warum Sicherheit sich nicht nachträglich anbauen lässt.
Beratung für Mittelstand und DAX-Konzerne
Seit 2018 bin ich in der IT-Beratung tätig, zunächst bei der Comma Soft AG. Meine Kunden reichten vom mittelständischen Unternehmen bis zum DAX-Konzern, thematisch ging es fast immer um IT-Sicherheit und Identity & Access Management – also um die Frage, wer in einer Organisation auf welcher Grundlage worauf zugreifen darf.
Was mich an dieser Arbeit interessiert, ist weniger die Technik als die Übersetzungsleistung: Zwischen dem, was technisch notwendig wäre, und dem, was eine Organisation tatsächlich tragen kann, liegt fast immer eine Lücke. Sie sinnvoll zu schließen, ist die eigentliche Beratungsaufgabe.